„Fiege“ verhindern – Jetzt muss Münster klagen!

Begleitet von lautstarken Protesten haben sich – bis auf 2 Mitglieder der GRÜNEN – die Dieburger Stadtverordneten über die Bedenken vieler Dieburger, Altheimer und Münsterer Bürger hinweg gesetzt und gestern, am Donnerstagabend, 30.01., den Weg für das Mega-Logostik-Zentrum frei gemacht.

Die Aufforderung der Gemeinde Münster zu einer Denkpause, einem Moratorium, blieb ungehört. Schade, denn das dürfte die Nachbarschaft enorm belasten.

Und belasten wird das Logistik-Zentrum mit Lärm, Schmutz und Verkehr vor allem unsere Bürgerinnen und Bürger in Altheim, die in Sichtweite dieses Lagers wohnen.

Da heißt es: Jetzt konsequent den Beschluss des Münsterer Bau-, Planungs- und Umweltausschusses umsetzen , nicht zögern und alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen!

Den Widerstand gegen das Fiege-Logistik-Center aufrecht erhalten

ALMA-Bürgermeisterkandidat Bonifer-Dörr bei Treffen der BIBDD in Altheim

Angesichts der vielen Ungereimtheiten bei den Berechnungen zukünftiger Belastungen durch das Logistik-Center Fiege, die die Bürgerinitiative BIBDD in den Planungsunterlagen aufgedeckt hat, forderte der ALMA-Bürgermeisterkandidat Bonifer-Dörr am Dienstagabend, 14.01.2014 in Altheim, dass im Widerstand gegen diese monströse Anlage nicht nachgelassen werden dürfe.

„Wir haben mit den Dieburger GRÜNEN auf deren Klausurtagung im Herbst des letzten Jahres intensiv diskutiert und die aus unserer Sicht drohenden Gefahren dargelegt“, erläuterte Bonifer-Dörr, der seit 1984 Mitglied der GRÜNEN ist. „Leider“, so sein Zwischenfazit, „hat sich nur ein kleiner Teil der Dieburger GRÜNEN überzeugen lassen, die Finger von einer solchen Gewerbeansiedlung zu lassen.“ Bonifer-Dörr forderte auch seine beiden Konkurrenten um den Bürgermeistersitz in Münster Beutler (CDU) und Frank (SPD) dazu auf, ebenfalls nochmals mit ihren Parteikollegen in Dieburg das Gespräch zu suchen.

„Allerdings,“ so räumte Bonifer-Dörr ein, „müssen wir erkennen, dass in Dieburg die Reihen im Parlament derzeit nahezu fest geschlossen sind. Die Dieburger wollen die Planungen durchziehen, von denen am meisten die Altheimer und Münsterer direkt betroffen sein werden.“ Er kündigte an, dass die Alternative Liste (ALMA) darauf drängen werde, dass der Gemeindevorstand Münsters eine Antwort auf seine Bedenken und Einwendungen einfordern müsse, die er dem Dieburger Magistrat übermittelt hatte. Auch Aktionen des zivilen Ungehorsams dürften letztlich im Widerstand gegen das riesige Reifenlager an der Münsterer Gemarkungsgrenze nicht ausgeschlossen werden.

Noch am Dienstagabend bat Bonifer-Dörr den Ausschussvorsitzenden Beutler (Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Münsterer Gemeindevertretung) die Angelegenheit Fiege auf die Tagesordnung des nächsten Ausschuss-Termins zu nehmen.

ALMA weist darauf hin, dass alle Bürgerinnen und Bürger zum konstruktiven Dialog eingeladen sind. Auf http://www.bonifer-doerr.de sowie auf facebook (facebook.com/bonifer.doerr) und twitter (twitter.com/ge_be_de) ist der Kandidat zu erreichen.
Auch die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch wird es geben. Kontakt über die angegebenen Adressen.