Jetzt unterstützt sogar die CDU

die Betreuung von unter 3-jährigen Kindern in unserer Gemeinde. Wer hätte das noch vor 10 Jahren gedacht, als wir GRÜNE uns stets von rechts anhören mussten, dass die Kinder zu den Müttern in die Küche gehören, so der langjährige frühere Fraktionsvorsitzende der CDU in der Gemeindevertretung. Aber, seien wir froh: Machmal dauert’s nur eben ein wenig länger, bis bei der Mehrheitsfraktion der Groschen fällt. Und jetzt gar das: Mit aktiver Unterstützung der Christdemokraten wird in Altheim eine Betreuungseinrichtung sogar für die unter 3-jährigen Kinder entstehen, die vom Verein Blumenkinder betrieben werden soll. Heute am Montag, den 15.12., war Spatenstich für das neue Haus. Ein Grund zum Feiern für die Kinder und Eltern in Altheim. Und ein Grund zum Feiern für uns GRÜNE: Manchmal dauert’s zwar ein wenig länger, bis auch bei der Parlamentsmehrheit der Groschen fällt. Aber gut für alle Betroffenen, wenn sich dann tatsächlich was bewegt.  Den Eltern und Kindern der Blumenkinder wünschen wir einen guten Start in das Betreuungsjahr 2009. Und der Parlamentsmehrheit weiterhin ein wenig mehr Beweglichkeit … (GBD)

Neulich ging’s um das Gewerbegebiet „Hinterm Vorderberg“ und

in der Gemeindevertretung gingen die Wogen wieder mal hoch. Und das zu Recht. Oder was meinen Sie dazu, dass an der südlichen Gemarkungsgrenze zu Dieburg direkt neben dem ELLI-Center und einem Supermarkt in einem Jahr noch weitere drei Supermärkte stehen sollen. Brauchen wir einen Vollsortimenter, einen Discounter und einen Drogeriemarkt dort am Rand der Gemeinde auf der „grünen Wiese“? Ich meine: Nein. Diese Planung ist so überflüssig wie ein Kropf. Aber wenn eine Erbengemeinschaft und die Gemeinde selbst meinen, dort Ackerland in Bauland umwidmen zu können und zu „versilbern“, bleibt die planerische Vernunft wohl auf der Strecke. Wird’s am Ende eine Geisterstadt, wenn sich die Gewinnerwartungen des Investors nicht erfüllen? Auf alle Fälle wird’s kritisch, denn eine für die Entwicklung der Gesamtgemeinde förderliche Maßnahme scheint es nicht zu werden. Vielleicht wird das Ortszentrum dann noch mehr veröden? Wünschen und hoffen wollen wir das nicht. (GBD)

Neulich im Hallenbad

traf ich eine große Anzahl der Kolleginnen und Kollegen aus der Gemeindevertretung aus allen Fraktionen und eine Reihe von Ehrengästen.
Der Anlaß? Die offizielle Eröffnung des neues „Wellness-Tempels“ im Hallenbad der Gemeinde Münster. Sicher: Eine Sanierung und Reparatur des Bades war unabdingbar. Das hatte die Grünen-Fraktion schon vor Jahren zu Beginn der Debatten eingeräumt. Für einen Abriss des maroden Bades war nun wirklich niemand gewesen. Für den Schulsport und die Kindertagesstätte fußläufig erreichbar und für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger förderlich – das musste man erhalten. Und auch ein Aufzug für die gehbehinderten Gäste und die Eltern mit Kinderwagen war lange überfällig.
Aber ob wir uns mit dem zusätzlichen Ausbau mit Gastronomie-Bereich und Sauna-Grotte wirklich einen Gefallen getan haben oder hier einige Millionen Euro in den Sand gesetzt -oder besser: im Bad versenkt -haben, wird die Zukunft zeigen müssen. Auch unsere parlamentarischen Nachfolger/innen von der Alternativen Liste ALMA haben immer wieder warnend auf die Unsummen hingewiesen, die hier investiert wurden – trotz der Probleme anderer Kommunen mit ähnlichen Projekten – siehe Rödermark. Allein: Die Mehrheitsfraktion der CDU hat die Kritik  – wie so oft – wenig berührt, die Sache wurde „durchgezogen“.
Unsere guten Wünsche gelten dem Pächter und Betreiber dieser beiden Bereiche. Nur wenn er wirtschaftlich Erfolg haben wird, kann das Abenteuer Hallenbad-Ausbau einen guten Ausgang nehmen. (GBD)