Termin ALMA-Fraktion, 22.01.2009

Zur ersten mitglieder-öffentlichen Fraktionssitzung lädt die ALMA-Fraktion für Do., 22.01.2009, 20:00 Uhr in das Fraktionszimmer im Rathaus Münster ein. GRUENE Mitglieder, Wähler/innen und Symptahisant(inn)en sind herzlich willkommen. Weitere Informationen zur Fraktionsarbeit auf www.alma-info.de.

Jetzt unterstützt sogar die CDU

die Betreuung von unter 3-jährigen Kindern in unserer Gemeinde. Wer hätte das noch vor 10 Jahren gedacht, als wir GRÜNE uns stets von rechts anhören mussten, dass die Kinder zu den Müttern in die Küche gehören, so der langjährige frühere Fraktionsvorsitzende der CDU in der Gemeindevertretung. Aber, seien wir froh: Machmal dauert’s nur eben ein wenig länger, bis bei der Mehrheitsfraktion der Groschen fällt. Und jetzt gar das: Mit aktiver Unterstützung der Christdemokraten wird in Altheim eine Betreuungseinrichtung sogar für die unter 3-jährigen Kinder entstehen, die vom Verein Blumenkinder betrieben werden soll. Heute am Montag, den 15.12., war Spatenstich für das neue Haus. Ein Grund zum Feiern für die Kinder und Eltern in Altheim. Und ein Grund zum Feiern für uns GRÜNE: Manchmal dauert’s zwar ein wenig länger, bis auch bei der Parlamentsmehrheit der Groschen fällt. Aber gut für alle Betroffenen, wenn sich dann tatsächlich was bewegt.  Den Eltern und Kindern der Blumenkinder wünschen wir einen guten Start in das Betreuungsjahr 2009. Und der Parlamentsmehrheit weiterhin ein wenig mehr Beweglichkeit … (GBD)

Neulich ging’s um das Gewerbegebiet „Hinterm Vorderberg“ und

in der Gemeindevertretung gingen die Wogen wieder mal hoch. Und das zu Recht. Oder was meinen Sie dazu, dass an der südlichen Gemarkungsgrenze zu Dieburg direkt neben dem ELLI-Center und einem Supermarkt in einem Jahr noch weitere drei Supermärkte stehen sollen. Brauchen wir einen Vollsortimenter, einen Discounter und einen Drogeriemarkt dort am Rand der Gemeinde auf der „grünen Wiese“? Ich meine: Nein. Diese Planung ist so überflüssig wie ein Kropf. Aber wenn eine Erbengemeinschaft und die Gemeinde selbst meinen, dort Ackerland in Bauland umwidmen zu können und zu „versilbern“, bleibt die planerische Vernunft wohl auf der Strecke. Wird’s am Ende eine Geisterstadt, wenn sich die Gewinnerwartungen des Investors nicht erfüllen? Auf alle Fälle wird’s kritisch, denn eine für die Entwicklung der Gesamtgemeinde förderliche Maßnahme scheint es nicht zu werden. Vielleicht wird das Ortszentrum dann noch mehr veröden? Wünschen und hoffen wollen wir das nicht. (GBD)