GRÜNE im Landtag: LED-Technik- 17 Prozent aller hessischen Straßen-laternen bis 2019 umgerüstet

Die GRÜNEN im Hessischen Landtag freuen sich, dass die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Hessens Städten und Gemeinden auf LED-Technik schnell voranschreitet. „Bis 2019 werden allein dank der Förderung der Landesregierung 17 Prozent der hessischen Straßenleuchten energie- und kostensparend Licht spenden. Das sind 85.000 Leuchten. In der Energie-Agenda 2015 hatten wir das Ziel formuliert, 50.000 Leuchten bis 2019 zu installieren. Wir sind also viel schneller und viel besser. Der Schlüssel zum Erfolg ist, dass das Land nicht nur die Umrüstung bezuschusst, sondern die Kommunen auch berät und bei der Antragstellung unterstützt“, sagt Angela Dorn, energiepolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Hinzu kommen aus EU- und Bundesmitteln finanzierte Projekte, so dass inzwischen 25 Prozent der hessischen Straßenleuchten umgerüstet sind oder vor der Umrüstung stehen.“

Die Umrüstungsprogramme von Bund und Land zeigten zugleich, wie vielfach positiv sich Investitionen in die vorhandene Energieinfrastruktur auswirken. Dorn: „Beispiel Energiewende. Das alte Stromnetz ist auf wenige Großkraftwerke ausgelegt, die die Energie erzeugen. Dank der Energiewende erzeugen wir diese zukünftig regenerativ und meist genau dort, wo die Energie verbraucht wird. Je weniger Energie verbraucht wird, desto weniger müssen wir erzeugen, transportieren und speichern. LED-Technik spart bis zu 80 Prozent Strom gegenüber der konventionellen Straßenbeleuchtung. Im Ergebnis müssen weniger Stromleitungen neu gebaut und weniger vorhandene ertüchtigt werden. Auch Umwelt und Natur profitieren. Denn der geringere Energieverbrauch spart ab 2019 jährlich 10.700 Tonnen CO2 ein. Außerdem ist die Lichtverschmutzung durch die Auswahl der LED-Leuchten verringert.“

Auch für die Kommunen sieht Dorn eine Win-Win-Situation: „Die praktischen Erfahrungen beweisen, dass die Investitionskosten der LED-Technik in der Straßenbeleuchtung nach nur fünf Jahren eingespielt sind. Die Ausgaben für die Straßenbeleuchtung machen im Durchschnitt ein Drittel der kommunalen Energiekosten aus. Die Haushalte der Städte und Gemeinden werden also Jahr für Jahr von überflüssigen Stromkosten entlastet. Das beweist, dass die Energiewende auch ökonomisch sinnvoll ist.“

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