Neulich im Hallenbad

traf ich eine große Anzahl der Kolleginnen und Kollegen aus der Gemeindevertretung aus allen Fraktionen und eine Reihe von Ehrengästen.
Der Anlaß? Die offizielle Eröffnung des neues „Wellness-Tempels“ im Hallenbad der Gemeinde Münster. Sicher: Eine Sanierung und Reparatur des Bades war unabdingbar. Das hatte die Grünen-Fraktion schon vor Jahren zu Beginn der Debatten eingeräumt. Für einen Abriss des maroden Bades war nun wirklich niemand gewesen. Für den Schulsport und die Kindertagesstätte fußläufig erreichbar und für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger förderlich – das musste man erhalten. Und auch ein Aufzug für die gehbehinderten Gäste und die Eltern mit Kinderwagen war lange überfällig.
Aber ob wir uns mit dem zusätzlichen Ausbau mit Gastronomie-Bereich und Sauna-Grotte wirklich einen Gefallen getan haben oder hier einige Millionen Euro in den Sand gesetzt -oder besser: im Bad versenkt -haben, wird die Zukunft zeigen müssen. Auch unsere parlamentarischen Nachfolger/innen von der Alternativen Liste ALMA haben immer wieder warnend auf die Unsummen hingewiesen, die hier investiert wurden – trotz der Probleme anderer Kommunen mit ähnlichen Projekten – siehe Rödermark. Allein: Die Mehrheitsfraktion der CDU hat die Kritik  – wie so oft – wenig berührt, die Sache wurde „durchgezogen“.
Unsere guten Wünsche gelten dem Pächter und Betreiber dieser beiden Bereiche. Nur wenn er wirtschaftlich Erfolg haben wird, kann das Abenteuer Hallenbad-Ausbau einen guten Ausgang nehmen. (GBD)

4 Kommentare zu „Neulich im Hallenbad“

  1. Ein sehr guter Beitrag zum Thema Hallenbad. Ich habe auch ein Nachdenken über Alternativen zur Renovierung des Hallenbads in der dieser Form vermisst.

  2. Im Artikel über das Hallenbad wird u.a. der neue Aufzug gelobt.
    Er ist aber leider nicht benutzbar (Anschlag an der Tür).
    Warum eigentlich ? Ich erwarte eine Antwort Ihrer Gemeinde-
    vorstandsmitglieder.

    MfG: karl Müller

    1. Unsere Recherchen haben ergeben, dass der ursprünglich eingebaute Aufzug nicht freigegeben werden konnte, da der TÜV eine nicht genehmigungsfähige Steuerung bemängelte. Diese wurde aber zwischenzeitlich ausgetauscht, sodass der Inbetriebnahme nichts mehr im Wege stehen sollte. Bleibt die Frage, warum sich die gemeindliche Bauverwaltung einen Aufzug mit einer unzulässigen Steuerung hat „andrehen“ lassen. … ob sich das ebenfalls klären lässt, darf aufgrund der vielfältigen Münsterer „Baugeschichten“ bezweifelt werden. In Ordnung ist so etwas aber auf keinen Fall!

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